Russische Manager informieren sich über Risikomanagement

Gleich bei unserem ersten Seminar für russische Führungskräfte im Jahr 2016 ging es um ein besonders spannendes Thema: Risikomanagement. Die DMAN-Trainer legten den Schwerpunkt auf die qualitative Sichtweise, denn die quantitativen Methoden waren schon intensiv vorab in Moskau behandelt worden. Dort nehmen unsere Seminargäste an EMBA- bzw. MBA-Programmen unseres Partners Higher School of Finance and Management (SHFM) an der RANEPA teil.

Und so befassten sich die Teilnehmer in Celle mit Instrumenten und Methoden zur Identifikation verschiedener Risikoarten in unterschiedlichen Branchen und diskutierten den Prozess des Risikomanagements im Unternehmen. Hinweise zur Auswahl der IT-Tools für das Risikomanagement ergänzten das Programm.

Bei den Unternehmensbesuchen war das Spektrum breit – wie bei den EMBA/MBA-Seminaren der DMAN üblich: Großunternehmen (Volkswagen) und Mittelständler (Dentaltechnologieunternehmen BEGO), Technik (Dichtungstechnik/Hydraulik - Franz Gottwald) und Finanzdienstleistungen (Commerzbank). In den Gesprächen mit den Führungskräften in den Unternehmen ging es um die Praxis des Risikomanagements, bei der je nach Unternehmensstruktur und Branche unterschiedliche Faktoren im Vordergrund stehen.

Hochschullehrer Vladimir Yurovskiy von der SHFM, der die Gruppe begleitete und sie auch in Moskau betreut, war von dem DMAN-Programm sehr angetan: „Die Seminarblöcke mit den Kollegen und die Diskussionen mit den Praktikern in den Unternehmen haben mir neue Denkanstöße gegeben und mich dazu angeregt, direkt noch in Celle damit zu beginnen, die Struktur einiger Themen, die ich unterrichte, neu zu überdenken. Dies führte zu der Verschmelzung der Kurse „Reale Optionen“ und „Risikomanagement“ zu einem Cluster „Management von Abweichungen“, wobei sich der Akzent von den qualitativen hin zu quantitativen Methoden verschiebt. Den Teilnehmern unserer EMBA- und MBA-Programme erlaubt diese Verschmelzung, sich ein umfassenderes Bild des Managements von Abweichungen zu  verschaffen, d. h. sie erhalten ein genaueres, aber kostengünstigeres Instrument für die tägliche Arbeit mit der Einschätzung sowohl von Chancen als auch von möglichen Verlusten.“