Fit for Business: Förderung von Unternehmerinnen in Tansania

Symbolfoto von Maurizio Izzo, Pixabay

Die DMAN hat in den vergangenen Jahren ihre Afrika-Expertise ausgeweitet und für das Jahr 2020 den Zuschlag für ein neues Projekt in Tansania erhalten.

Anlässlich der 10-jährigen Partnerschaft zwischen Niedersachsen und Tansania wird die DMAN ein Projekt auf dem Gebiet der Entwicklungszusammenarbeit durchführen, mit dem das Land Niedersachsen und das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung die berufliche Selbständigkeit von Frauen in Tansania fördern.

Ziel der Projektmaßnahme ist die Förderung von Unternehmerinnen aus der Kultur- und Kreativwirtschaft in Tansania. Die Kreativ-Branche zählt zu den stark wachsenden Industrien in Ostafrika, insbesondere für Frauen. So arbeiten Frauen oftmals nebenberuflich in den Bereichen Design, Fotographie, Upcycling oder Social Entrepreneurship, haben aber noch nicht den Schritt in die volle Selbständigkeit gewagt.

Die angehenden Unternehmerinnen werden durch gezielte Schulungen von dem niedersächsischen Förderprogramm profitieren – mit dem Ziel, beruflich selbständig zu werden. Daneben können auch Unternehmerinnen einbezogen werden, die das Produkt- oder Service-Portfolio ihrer Firmen erweitern oder den Ertrag steigern wollen. Auch Gründerinnen von NGOs, die Probleme haben, sich wirtschaftlich nachhaltig aufzustellen und kostendeckend zu arbeiten, können durch das Programm gefördert werden.

Die Stärkung des formellen Arbeitsmarktes und der beruflichen Teilhabe von Frauen in Tansania hat besondere Priorität, um Armut zu bekämpfen und die Chancengleichheit zwischen den Geschlechtern zu fördern. Die Förderung dient der Verbesserung der wirtschaftlichen Situation der Frauen im Land. In der Folge wird durch steigendes Unternehmertum eine Stärkung des Arbeitsmarktes in Tansania erreicht, wodurch auch einer Migration in Richtung Europa bzw. Deutschland vorgebeugt wird.